Jesus ist auferstanden und er lebt.

Karfreitag 10 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl

Ostersonntag 11 Uhr Gottesdienst

Wir wünschen allen
ein gesegnetes Osterfest

 

Liebe Leser,


das Osterfest steht vor der Tür. Wir feiern den Tod und die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Für uns hat er sich quälen lassen, damit unsere Qualen ein Ende haben. Und für uns hat Gott ihn auferweckt zum ewigen Leben, damit auch wir ewiges Leben haben. Jesus ist uns in dieses ewige Leben bei Gott vorausgegangen. Und durch unseren Glauben an ihn und die Taufe sind wir mit Jesus verbunden, sodass wir auch eines Tages bei Gott ankommen werden. 
Dazu schreibt der Apostel Paulus in seinem Brief an die Römer im Kapitel 6,3-4+8-9: …wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln. 
Sind wir aber mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, und wissen, dass Christus, von den Toten erweckt, hinfort nicht stirbt; der Tod kann hinfort über ihn nicht herrschen. 
Man kann sagen: Wir feiern mit Ostern unseren neuen Lebenswandel als die Geretteten, neuen Menschen, die ein gutes Ziel für ihr Leben kennengelernt haben. Weg aus der Hand des Todes hin in die Herrlichkeit, ins ewige Reich Gottes hinein. 
Einem afrikanischen Christen wurde seine siebzehnjährige Tochter durch den Tod genommen. Trauer erfüllte die ganze Familie. Aber sie waren auch getröstet durch die Hoffnung auf das ewige Leben. Auf das Grab der Tochter setzte der Vater ein schlichtes Holzkreuz und schrieb die Worte darauf: „Der Tod hat keine Hände!” Ein Missionar fragte ihn, was die Inschrift bedeuten soll. Da sagte der Vater: „Ich weiß, dass mir der Tod mein Kind nicht wegnehmen und auf ewig festhalten kann, sondern ich werde es bei Jesus wiedersehen. Der Tod hat ja seit Ostern keine Hände mehr!” 
Der Tod hat keine Hände, aber Gott hat starke Hände, Hände, die uns bis in Ewigkeit führen und festhalten. 
Jesus sagt über uns, die wir ihm im Glauben gehören (Johannesevangelium 10,29): Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen.

Ein gesegnetes Osterfest wünscht herzlichst, Pastor Ralf Schneckener
 

 

Baptisten taufen

Gedanken zur Taufe von Pastor Ralf Schneckener

Das Thema Taufe kommt im Leben vieler Christen oft als ein Höhepunkt ihres frühen Glaubenslebens vor. Danach betrachten viele Gläubige die Taufe als einen erledigten Punkt auf ihrem Glaubensweg. Aber eigentlich beinhaltet die Taufe eine ständige Botschaft an uns. Sie will uns jeden Tag - jede Stunde daran erinnern, dass unsere Fesseln zerschnitten sind! Der große Reformator Martin Luther hat dazu formuliert: „...es mangelt nicht am Schatz (Wort Gottes, Bibel, Theologie – das alles haben wir), aber daran mangelt es, dass man ihn festhalte (sich erinnert, sich seiner bewusst ist). Darum hat ein jeder Christ an der Taufe genug zu lernen und zu üben, denn er hat immer daran zu schaffen (zu erinnern), dass er fest glaube, was sie (die Taufe) zusagt...“ .

Mit anderen Worten: Was in Deinem Leben noch an Nöten und Anfechtungen kommen mag, die Taufe will Dich daran erinnern, dass diese Welt Dich nicht überwältigen kann. Die Taufe wirkt! Was sie bewirkt, darüber berichtet uns der Apostel Paulus vor allem im Römerbrief. Dort schreibt er in Kapitel 6: Röm 6,3 Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? Röm 6,4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

 

Hier stellt Paulus drei Dinge fest.

 

  1. Wir Christen sind auf den Tod Jesu Christi getauft (Vers 3).
  2. Und durch diese Taufe auf den Tod Jesu sind wir mit Jesus begraben in seinem Tod (Vers 4a).
  3. Und genauso, wie Jesus Christus nach drei Tagen aus dem Grab wieder auferstanden ist, so erstehen auch wir in unserer Taufe zu einem neuen Leben auf (Vers 4b).

 

Das bedeutet im Klartext: Bei der Taufe geschieht etwas Greifbares! Paulus sagt dazu sinngemäß in Vers 4: „Wir sind mit Jesus begraben durch die Taufe in den Tod.“ Damit will er deutlich machen, dass bei der Taufe ein Teil unserer Persönlichkeit ganz real zu Tode kommt, und zwar unser „alter Mensch“.

Der „alte Mensch“ ist die biblische Bezeichnung für unsere alte, sündige Identität mit all ihren negativen Bindungen und Neigungen. Mit dem Tod dieses alten Menschen verliert die Sünde (mal als Person gedacht), ihre Kontrolle über uns. Den alten Menschen konnte sie noch mit ihren Kniffen und Tricks beherrschen. Aber der ist nun, wie Paulus in Vers 4 sagt: „mit Jesus durch die Taufe in den Tod begraben.“ Aus dem Taufwasser wieder heraus kommt ein neuer Mensch mit einer neuen Identität, mit einem neuen Leben.

Paulus schreibt dazu in V.4 unseres Textes: „Wir werden nach unserer Taufe in einem neuen Leben wandeln.“

Dieses neue Leben ist nicht mehr wie das alte an die Sünde gebunden. Das bedeutet natürlich nicht, dass getaufte Christen keine Anfechtungen mehr ertragen müssen und nicht mehr sündigen. Wir sind ja nach wie vor Menschen, die in einer von der Sünde geprägten Welt leben. Aber wir müssen als Getaufte nicht mehr zwanghaft der Sünde erliegen, wie vor der Taufe. Wir können vollmächtig „Nein“ zu ihr sagen! Das ist die neue Lebensrealität, die für uns Getaufte gilt.

 

Darum mein Appell an Dich: Wenn Du dich bekehrt hast, Dein Leben bewusst in die Hände Jesu gelegt hast, dann warte um Deiner selbst willen nicht zu lange mit deiner Taufe.

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