Der besondere Gottesdienst
gemensam mit der eriterischen Gemeinde
Sonntag 26. 5. 10 Uhr

 

Unser Gottesdienst
Gott begegnen, fröhlich mitfeiern, oder entspannt genießen,
neue Perspektiven gewinnen –  unser Gottesdienst möchte Sie mit hineinnehmen, ins Hören, Staunen, Umdenken, Singen, Erfahren und Erleben.
Immer sonntags ab 10.00 Uhr in der Baptistenkirche
mit Kinderprogramm.
Brezel, Kaffee, Tee, Latte Macciato
oder Espresso im Gemeindecafé danach

 

Liebe Leser,

Ein kleiner Junge versuchte einmal, seinen Vater auf eine Schramme an seinem Finger aufmerksam zu machen. Schließlich sah der Vater vom Fernseher weg und sagte gereizt: „Daran kann ich ja auch nichts ändern, oder?" Worauf der Kleine erwiderte: "Doch, Papa. Du hättest wenigstens 'oh' sagen können."
Eine Studie sagt, dass Kinder bist zum 15. Lebensjahr ca. 500.000 Fragen stellen. Was für Möglichkeiten bieten sich hier den Eltern! Sie haben eine halbe Million Gelegenheiten, ihrem Kind eine gute Orientierung fürs Leben zu geben. Über die Jahre verändern sich die Themen, werden vielfältiger und komplexer. Und es kommt auch die Zeit, wo die ernsten Fragen nach dem Glauben wichtig werden, wo in den Herzen der Kinder Wege und Entschlüsse reifen. Und wohl den Eltern, die spätestens dann aus ihrer Alltagsbetäubung oder Zerstreuung aufschauen und ernst und auf Augenhöhe Rede und Antwort stehen. Denn damit tun wir unseren Teil im Bezug auf die Forderung Jesu aus Matthäus 19,14, wo er seine erwachsenen und gleichgültigen Jünger mit den Worten zurechtweißt: „
Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich...“
Egal, ob nun genervte Jünger damals oder auch gleichgültige Eltern heute, unsere Kinder sollten einen freien Zugang zu Jesus Christus haben! Eine bessere Orientierung fürs Leben kann ihnen niemand geben als ER!
Darum, liebe Mutter, lieber Vater, mach Deinen Kindern den Weg zu Jesus frei, so gut Du kannst 
Und wenn Du, lieber Leser keine eigenen Kinder hast, dann kümmere Dich doch um die Menschenkinder, die Gott Dir auf deinen Weg stellt und sei ihnen Vater oder Mutter auf ihrem Weg zu Jesus Christus.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen viel Segen und Kraft von unserem Herr!

Herzlichst Pastor Ralf Schneckener  

 

 

Baptisten taufen

Gedanken zur Taufe von Pastor Ralf Schneckener

Das Thema Taufe kommt im Leben vieler Christen oft als ein Höhepunkt ihres frühen Glaubenslebens vor. Danach betrachten viele Gläubige die Taufe als einen erledigten Punkt auf ihrem Glaubensweg. Aber eigentlich beinhaltet die Taufe eine ständige Botschaft an uns. Sie will uns jeden Tag - jede Stunde daran erinnern, dass unsere Fesseln zerschnitten sind! Der große Reformator Martin Luther hat dazu formuliert: „...es mangelt nicht am Schatz (Wort Gottes, Bibel, Theologie – das alles haben wir), aber daran mangelt es, dass man ihn festhalte (sich erinnert, sich seiner bewusst ist). Darum hat ein jeder Christ an der Taufe genug zu lernen und zu üben, denn er hat immer daran zu schaffen (zu erinnern), dass er fest glaube, was sie (die Taufe) zusagt...“ .

Mit anderen Worten: Was in Deinem Leben noch an Nöten und Anfechtungen kommen mag, die Taufe will Dich daran erinnern, dass diese Welt Dich nicht überwältigen kann. Die Taufe wirkt! Was sie bewirkt, darüber berichtet uns der Apostel Paulus vor allem im Römerbrief. Dort schreibt er in Kapitel 6: Röm 6,3 Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? Röm 6,4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

 

Hier stellt Paulus drei Dinge fest.

 

  1. Wir Christen sind auf den Tod Jesu Christi getauft (Vers 3).
  2. Und durch diese Taufe auf den Tod Jesu sind wir mit Jesus begraben in seinem Tod (Vers 4a).
  3. Und genauso, wie Jesus Christus nach drei Tagen aus dem Grab wieder auferstanden ist, so erstehen auch wir in unserer Taufe zu einem neuen Leben auf (Vers 4b).

 

Das bedeutet im Klartext: Bei der Taufe geschieht etwas Greifbares! Paulus sagt dazu sinngemäß in Vers 4: „Wir sind mit Jesus begraben durch die Taufe in den Tod.“ Damit will er deutlich machen, dass bei der Taufe ein Teil unserer Persönlichkeit ganz real zu Tode kommt, und zwar unser „alter Mensch“.

Der „alte Mensch“ ist die biblische Bezeichnung für unsere alte, sündige Identität mit all ihren negativen Bindungen und Neigungen. Mit dem Tod dieses alten Menschen verliert die Sünde (mal als Person gedacht), ihre Kontrolle über uns. Den alten Menschen konnte sie noch mit ihren Kniffen und Tricks beherrschen. Aber der ist nun, wie Paulus in Vers 4 sagt: „mit Jesus durch die Taufe in den Tod begraben.“ Aus dem Taufwasser wieder heraus kommt ein neuer Mensch mit einer neuen Identität, mit einem neuen Leben.

Paulus schreibt dazu in V.4 unseres Textes: „Wir werden nach unserer Taufe in einem neuen Leben wandeln.“

Dieses neue Leben ist nicht mehr wie das alte an die Sünde gebunden. Das bedeutet natürlich nicht, dass getaufte Christen keine Anfechtungen mehr ertragen müssen und nicht mehr sündigen. Wir sind ja nach wie vor Menschen, die in einer von der Sünde geprägten Welt leben. Aber wir müssen als Getaufte nicht mehr zwanghaft der Sünde erliegen, wie vor der Taufe. Wir können vollmächtig „Nein“ zu ihr sagen! Das ist die neue Lebensrealität, die für uns Getaufte gilt.

 

Darum mein Appell an Dich: Wenn Du dich bekehrt hast, Dein Leben bewusst in die Hände Jesu gelegt hast, dann warte um Deiner selbst willen nicht zu lange mit deiner Taufe.

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